Madagaskar

mundus informiert über Madagaskar:

Lage: die viertgrößte Insel der Welt liegt ca. 420 km vor der Ostküste Mosambiks im Indischen Ozean
Staatsform: Republik
Regierungsform: Semipräsidentielles System
Hauptstadt: Antananarivo – kurz „Tana“
Größe: 587.295 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: 32 Millionen (Stand 2021)
Klima: Tropisches Klima, wobei der Osten deutlich feuchter ist als der Südwesten
Offizielle Amtssprache: Malagasy und Französisch
Religionen: 52% indigener Glauben (Animismus, Ahnenkult), 41% Christen, 7% Islam
Währung: Ariary (MGA)
Zeitzone: UTC + 3

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Madagaskar:

  • Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • Vielfältige Fauna und Flora
  • Begegnung mit indigenen Glaubensgemeinschaften und Volksgruppen
  • Vielseitiges Angebot: Kultur, Natur, Erlebnisse, Aktivitäten
  • Angenehmes Klima

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Die Hauptstadt Antananarivo mit dem Palast der ehemaligen Könige und dem Dom
  • Die Baobab Allee von Morondava
  • Die Strände von Nossy Be
  • Verschiedene Naturreservate zum Schutz der Lemuren und Chamälien
  • Die Tsingy im Bemahara Nationalpark

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

  • Der Regenwald in Perinet (Analamazaotra Nationalpark)
  • Die Thermalquellen in Ranomafana
  • Parc Nationbal de I‘Isalo nahe Ranohira

mundus rät:

Für eine Madagaskar-Reise sollte man mindestens 2 Wochen einplanen, wobei man sich in diesem Fall bewusst sein muss, dass man nur einen Teil des Landes und der Sehenswürdigkeiten sieht. Es reicht für eine Reise von Tana nach Tulear um einen ersten Eindruck zu erhalten.

mundus Lieblingsrestaurant:

„Auberge de la Table“
Dieses Restaurant gehört zu einem außergewöhnlichen Hotel und befindet sich in der Nähe von Tulear.
Schon die Anreise durch eine savannenartige Landschaft ist ein Erlebnis und völlig unerwartet besucht man dann dieses Juwel, das auch über eine botanischen Garten verfügt. Die Küche ist hervorragend und immer wieder überraschend.

mundus Lieblingsrezept:

„Ravioto (Nationalgericht)“
(Rezept für 6 Personen)

1 kg Rindfleisch (im Originalrezept wird Schweinefleisch verwendet, aus Rücksicht auf die islamische Bevölkerung wird sehr oft Rindfleisch verwendet), 3 EL Olivenöl, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 5 Tomaten, 300 Gramm Kohl (idealerweise Maniokblätter, aber gern auch Grünkohl, Spitzkohl) zuerst fein geschnitten, dann püriert, ½ TL Zimt, 4 Nelken, Pfeffer und Chili nach Geschmack, 150 ml. Kokosmilch

Fleisch in Öl anbraten, Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten grob hacken und dazu geben. Dann mit Wasser, Wein oder Brühe (ca. 800 ml) aufgießen und bei geschlossenem Deckel ca. 70 Minuten köcheln lassen. Kohl und die Gewürze zufügen und erneut eine Stunde köcheln lassen. Zum Schluss mit der Kokosmilch auffüllen. Mit Reis oder Fladenbrot servieren,

mundus Buchempfehlung:

„Der Ruf der Lemuren“ von Rebecca Gehrig
Ein einzigartiger Roman, der die Geschichte Madagaskars fantasievoll beschreibt.

mundus Empfehlung:

Es ist nicht wirklich ein Geheimtipp, aber eine Empfehlung für ein Erlebnis, dass man gemacht haben sollte. Besuchen Sie das Piscine Naturelle im Isalo Nationalpark.

mundus was man noch wissen sollte:

Wahrscheinlich wird man bei einer Madagaskarreise den Begriff „Fady“ hören. Aber was ist das eigentlich? Fady bedeutet „tabu“, oder „verboten“.
Der Ausdruck stammt von den Stammesältesten und dient dazu, Kinder zu erziehen, die Umwelt zu schützen und die Harmonie in der Gesellschaft zu erhalten.

Zum Beispiel ist in einigen Gebieten Madagaskars das Berühren eines Chamäleons „fady“, da es Unglück bringen soll.
Auch wenn es vielleicht schwer fällt, sollte man das Fady aus Respekt gegenüber der lokalen Bevölkerung und ihrem Glauben einhalten.

Die Infrastruktur ist ein Abenteuer. Die Straßen sind z. T. gar nicht vorhanden und man braucht für relative kurze Strecken sehr viel Zeit. Die (25-sitzer) Busse können mit maximal 14 Personen besetzt werden. Madagaskar ist kein Land für große Gruppen.

Und schließlich: Ein wichtiger Begriff ist „mora mora“, was „in aller Ruhe“ bedeutet. Das Leben auf Madagaskar ist sehr oft „mora mora“. Nur wer das weiß und akzeptieren kann, wird eine Reise nach Madagaskar wirklich genießen können.

 

Reise anfragen 

 

Bilder:  https://pixabay.com/de/

Mundus Reisen, Karsten Ratzke