Jordanien

mundus informiert über Jordanien:

Lage: Binnenstaat im Nahen Osten
Staatsform: Erbmonarchie
Hauptstadt: Amman
Regierungsform: konstitutionelle Monarchie
Größe: 89.342 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: ca. 10,5 Mio. (Stand 2020)
Klima: Im Nordwesten Mittelmeerklima, im größten Teil des Landes Wüstenklima.
Offizielle Amtssprache: Arabisch
Religionen: Die Bevölkerungsmehrheit (ca. 93%) sind sunnitische Muslime. Unterschiedliche, christliche Gemeinden stellen ca. 5% der Bevölkerung dar.
Währung: Jordanischer Dinar (JOD)
Zeitzone: UTC+2 MEZ

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Jordanien:

  • bewegte Geschichte
  • Jordanien ist eines der sichersten Staaten im Nahen Osten
  • Besuch zahlreicher christlicher Stätten
  • Besuch des Toten Meeres
  • Jordanien hat eine sehr gute touristische Infrastruktur und bieten ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Die Hauptstadt Amman mit dem Zitadellenhügel und dem römischen Theater
    UNESCO-Welterbestätte Petra
  • Das Wadi Rum, eine der schönsten Wüsten im Nahen Osten
  • Das Tote Meer
  • Der Berg Nebo, von dem Moses nach Israel blickte
  • Mukhawir, der Ort, an dem – wahrscheinlich – Johannes der Täufer enthauptet wurde

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

  • Die Wüstenschlösser im Osten des Landes
  • Die Ausgrabungsstätten von Little Petra
  • Das Wadi Mudschib, der Grand Canyon Jordaniens und das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Welt
  • Die Ruinen des Herodes Grabes
  • Die Kreuzritterburg Kerak

mundus rät:

Für eine Jordanien-Reise sollte man mindestens 8 Tage einplanen. Besser sind 10 bis 12, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes zu erkunden und die vielen Eindrücke in Ruhe zu verarbeiten.
Empfohlen sind auch Kombinationen mit Israel (es gibt insgesamt drei Grenzübergänge, die von Touristen genutzt werden können) oder auch mit Ägypten. In diesen Fällen sollte man mindestens 2 Wochen einplanen, eher noch etwas mehr.

mundus persönlicher Favorit:

Es ist immer wieder – auch wenn man es schon mehrfach erlebt hat – ein unbeschreibliches Gefühl, durch den Sik, die Schlucht die nach Petra führt, entlang zu gehen und dann zum ersten Mal das Schatzhaus zu sehen. Von daher ist der „Sik“ eines unserer Lieblingsplätze.
Dann aber auch das Wadi Rum und hier besonders die Abendstimmung in einem der Zeltcamps (z. B. Rum Space Village), wenn das Abendessen aus dem Erdofen genommen wird und man den Abend unter dem unbeschreiblichen Sternehimmel genießen kann.

mundus erkundet:

„Museum für jordanischen Folklore“
Das Museum für jordanischen Folklore zeigt Kleidung, Alltagsgegenstände, Musikinstrumente und Waffen der letzten zwei Jahrhunderte und vermittelt damit einen sehr guten Einblick in das Leben der Wüste, der Dörfer und der Städte in Jordanien.

mundus geht aus:

„Restaurant Hashem“
Das Restaurant Hashem, das nur wenige Hundert Meter von der Zitadelle in Amman entfernt liegt, ist nicht nur bei Touristen beliebt, sondern besonders bei Einheimischen für die authentische Küche bekannt und beliebt.

mundus kocht:

„Hilbah Kuchen“ 
3 Tassen feinen Grieß, 1,5 Tassen Mehl, ¾ Tasse Olivenöl, 2 EL Zucker, 1 Prise Salz, 1 Tasse Bochshornklee-Samen, 4 Tassen Wasser, 1 Pck. Trockenhefe, 1 Pck. Backpulver, 2 Tassen Milch, 1 Tasse Kokosraspel, 3 EL Sesam, 3 EL Schwarzkümmel, 3 EL Fenchelsamen, 3 EL Anis / Für den Sirup: 3 Tassen Zucker, 1,5 Tassen Wasser, Saft von einer Zitrone
Die Zutaten für den Sirup in einen Topf geben, zu Sirup kochen und abkühlen lassen. Dies am besten als erstes erledigen, damit der abkühlen kann.
Die Bockshornkleesamen mit etwa 3 – 4 Tassen Wasser weichkochen und leicht abkühlen lassen. Die ersten 5 Zutaten mit der Hand vermischen.
Danach alle anderen Zutaten bis auf die Zutaten für den Sirup zu einem sehr weichen Hefeteig kneten und etwa 1,5 Stunden gehen lassen. Dann auf ein gefettetes Backblech geben und etwa 30 Minuten bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen.
Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, mit dem kalten Sirup übergießen und abkühlen lassen.

mundus liest:

„Im Geist der Versöhnung“
Die Biographie von Königin Noor, die als Amerikanerin den jordanischen König heiratete, ist mit großer Offenheit und Eloquenz erzählt und berichtet vom Leben der jordanischen Monarchin zwischen zwei Welten. Sie berichtet auch vom unermüdlichen Kampf ihres Mannes, der sich dem Frieden in der Region verschrieben hatte.

mundus insider tipp:

„Kaffee-Shops“
Es gibt unzählige von ihnen und manche sind im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur Bretterbuden: die Kaffee-Shops an den Landstraßen in Jordanien. Doch wenn Sie wirklich guten Kaffee genießen wollen, dann lassen Sie sich auf das Abenteuer ein. Es lohnt sich!

mundus persönlich:

Ich habe Jordanien noch früher besucht als Israel und war von diesem Land von Anfang an gefangen. Die Gastfreundschaft und die Offenheit der Jordanier ist nicht zu beschreiben.
Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder versucht, anderen zu beschreiben, wie es ist, wenn man durch den Sik läuft und dann zum ersten Mal die Wunder von Petra sieht. Ich bemühe mich weiter, aber wirklich gelungen ist es mir nie. Man muss dies selbst erleben. Aber bleiben Sie nicht nur am Schatzhaus, gehen Sie weiter, idealerweise bis zum Kloster, auch wenn der Weg anstrengend ist. Es lohnt sich.
Beim ersten Besuch in Petra habe ich es nicht geschafft, aber beim nächsten Mal – und danach immer wieder – habe ich auch Little Petra besucht. Von vielen Touristen verwaist, kann man hier die Ausgrabungen fast allein genießen und dies entschädigt für die kurze Fahrtstrecke.
Aber Jordanien ist nicht nur Petra. Die erhabenen Ruinen von Jerash ziehen mich immer wieder in ihren Bann und die Wüstenschlösser im Osten, die in der Wüste verfallen und dadurch so mystisch sind, sind für mich Punkte, an die ich immer wieder gern zurück komme.
Dann noch eine ganz persönliche Meinung: ich finde die jordanische Seite des Toten Meeres angenehmer als die israelische – aber sagen Sie es den Israelis nicht.

 

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