Kirgistan

mundus informiert über Kirgistan:

Lage: von Wüsten beherrschtes Binnenland in Zentralasien
Staatsform: Parlamentarische Republik
Hauptstadt: Bischkek
Regierungsform: Parlamentarische Republik
Größe: 199.900 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: ca. 6,4 Mio. (Stand 2020)
Klima: Kontinentales Klima
Amtssprache: Kirgisisch und Russisch
Religionen: ca. 80% Islam, ca.16% Othodoxe Christen
Währung: Som (KGS)
Zeitzone: UTC+6 MEZ

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Kirgistan:

  • Lage an der früheren Seidenstraße
  • ursprüngliche Natur, siebentausender Gipfel, Gebirgsseen, grandiose Bergwelt
  • Nomadenleben
  • reiche Sitten und Brauche

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Bischkek mit dem Osch Bazaar und in der Nähe der Nationalpark Ala-Artscha
  • Die Stadt Tokmo mit dem Burana Turm
  • Der Issyk-Kul See (Nordufer): Petroglyphen (Steinzeichnungen), Grigoriev Schlucht bzw. (Südufer): Märchen Schlucht, Sieben Ochsen Schlucht
  • Die Stadt Karakol mit dem Przhewalsky Museum, der Dunganische Moschee und der Dreifaligkeitskirche
  • Die Tasch Rabat Karawanserei
  • Son Kul See und der Sary Tschelek See, weiter der Toktogul Stausee
  • Die Stadt Uzgen mit ihrem berühmten Turm
  • Der heilige Berg Suleiman Too in der Stadt Osch, hier auch der Bazaar

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

Kirigstan ist ein Land der Landschaftserlebnisse. Besuchen Sie die hochliegende Bergpässe in der wunderschöner Natur. Die Nomaden stellen ihre Jurten rund um die vielen Seen auf, züchten Vieh und verkaufen Stutenmilch (Nationalgetränk). Eine der schönsten Strecken ist die von Bischkek nach Osch, malerisch und unvergesslich.
Einzigartig sind auch die Walnusswälder in Arslanbob.

mundus rät:

Für eine Kirgisistan-Reise sollte man mindestens 8 einplanen, damit sich die relativ lange Anreise lohnt. Besser ist ein längerer Aufenthalt, um das Land in Ruhe erkunden zu können.

mundus persönlicher Favorit:

Der „Gletscher Inyltchek“ ist besonders schön und bei Wanderern und Alpinisten beliebt. Bei klarem Wetter kann man viele der namenlosen, eisbedeckten Berggipfel bewundern. Einige von diesen sind mehr als 7.000m hoch

mundus erkundet:

„Przhewalsky Museum“
Dieses Museum befindet sich am Ufer des Issyk-Kul Sees. Die Ausstellung ist interessant und wird fesselnd dargestellt.

mundus geht aus:

„Supara“, „Arzu“, „Navat“
Hier können wir zwischen drei Restaurants nicht entscheiden: „Supara“, „Arzu“, „Navat“. Alle drei sind bekannt für ihre sehr gute, sehr authentische Nationalküche und ist bei Einheimischen und europäischen Gästen sehr beliebt.

mundus kocht:

„Besch-Barmak“
Der Name, welcher soviel wie fünf Finger bedeutet, kommt daher, dass Nomaden die Mahlzeit normalerweise mit bloßen Händen aßen. Das gekochte Fleisch wird dabei mit einem Messer in feine Stücke geschnitten, mit gekochten Nudeln gemischt und mit einer Zwiebelsauce abgeschmeckt. Es wird gewöhnlich auf einem großen Teller serviert, zusammen mit Schorpo – einer traditionellen Suppe mit Schaffleisch in Schüsseln, Kese genannt.
Zuerst wird das Fleisch im Topf zum Kochen gebracht. Laut Originalrezept sollte dafür das Hinterteil eines Pferdes, Qazı, das Pferdefleischprodukt Sujuk oder Lammkotelett genutzt werden – je nach Jahreszeit. In der warmen Saison wird beispielsweise Lammfleisch bevorzugt. Zur gleichen Zeit wird der Teig zubereitet, indem Eier, Wasser und Mehl mit etwas Salz verknetet und für ca. 40 Minuten gehen gelassen wird. Anschließend wird der fertige Teig dünn ausgerollt und in feine Stränge geschnitten. Die Nudeln werden für 5 bis 10 Minuten in der Fleischbrühe gekocht, bevor alles auf ein Brett gegeben wird. Darüber wird nun eine Sauce aus Zwiebeln, schwarzem Pfeffer und der heißen Fleischbrühe, auch chyk oder tuzdyk genannt, verteilt. Zuletzt wird alles zusammen nochmals kräftig vermischt.
Besonders fein geschnittenes Fleisch ist ein Zeichen des Respekts gegenüber Älteren und Gästen. Allgemein ist Gastfreundschaft eine wichtige Tugend in Zentralasien, die Einladung zu einem Beschbarmaq ist eine Ehre. Das Gericht wird allerdings erst aufgetischt, wenn alle Geladenen zu Tisch sitzen. Es ist immer noch ein Gericht, das die nomadische Identität in sich trägt. (es keine Mengenangaben „das ergibt sich einfach“….)

mundus liest:

„Der erste Lehrer“ 
Eine Geschichte von Dschingis Aytmatow, die von einer nie ausgesprochenen Liebe, von Verzweiflung, Schmerz und Zuversicht handelt.

mundus insider tipp:

„Ein Ausflug in die Natur“
Vergessen Sie alle irdischen Probleme und genießen Sie die unvergessliche Natur dieses vom westlichen Tourismus noch weitgehend unerforschten Landes.

 

Reise anfragen 

 

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