Madeira

mundus informiert über Madeira:

Lage: Im Atlantik, ca. 1000 km südwestlich von Lissabon oberhalb der Kanarischen Inseln.
Größe: 741 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: ca. 270.000 (Stand Juni 2020)
Klima: Das Klima auf Madeira ist aufgrund der großen Höhenunterschiede nicht einheitlich. So findet man vom atlantischen, über kontinentalem subtropisches Klima.
Offizielle Amtssprache: Portugiesisch
Religionen: die Mehrzahl der Bevölkerung ist römisch-katholisch
Währung: Euro (EUR)
Zeitzone Festland: UTC+0 MEZ, UTC+1 MESZ

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Madeira:

  • Eine kleine Insel mit sehr unterschiedlichen Vegetationszonen und grandiosen Landschaften
  • Die außergewöhnliche Botanik der Insel
  • Levada-Wanderungen und die Klippen im Westen und Norden
  • Madeira ist kein Ziel des Massentourismus
  • Gastfreundschaft wird hier noch groß geschrieben und praktiziert

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Funchal und die wunderschönen Parks (botanischer Garten, Orchideengarten) und der berühmten Markthalle
  • Monte mit dem Grab des letzten österreichischen Kaisers
  • Eine Korbschlittenfahrt
  • Die Steilküste von Cabo Girao
  • Santana, das Dorf der typischen Madeira-Häuser

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

  • Eine Wanderung durch den äußersten Osten der Insel
  • High-Tea am Hotel Reids
  • Madeira zu Silvester (das größte Feuerwerk der Welt lt. Guiness-Buch der Rekorde)
  • Ein Besuch von Porto Santo und ein Badeaufenthalt dort
  • Der Besuch einer Madeira-Weinkellerei

mundus rät:

Für eine Madeira-Reise sollte man mindestens 8 Tage einplanen. Auch bei einem Aufenthalt von 10 Tagen kommt keine Langeweile auf.
Eine Kombination mit z. B. Lissabon oder Porto ist möglich und durchaus empfohlen, wobei die Reisedauer dann idealerweise mindestens 10 bis 12 Tage betragen sollte, um allen besuchen Punkten gerecht zu werden.

mundus persönlicher Favorit:

„Meerwasser-Schwimmbecken in Porto Moniz“
Der Norden Madeiras mit seinen sehr schroffen und steilen Klippen ist ein großen Kontrast zu den sanfteren Küsten im Süden. Im kleinen Städtchen Porto Moniz befinden sich natürliche Meerwasser-Schwimmbecken, die zum Baden und Schwimmen einladen.

mundus erkundet:

„Relicious Art Museum“
Eines der weltweit größten Musen sakraler Kunst findet man in Funchal in einem ehemaligen Bischofspalast aus dem 16. Jh.. Unterschiedliche Sammlungen an Gemälden, Skulpturen und Schmuck sind hier zu bewundern.

mundus geht aus:

„Restaurant Adega da Quinta““
Das Restaurant „Adega da Quinta“ im Gartenbereich der Quinta do Estreito bietet dem Gast einen herrlichen Blick über die Küste. Das etwas rustikale Restaurant bietet einheimische Küche und ist u. a. für die Espetada Madeirense bekannt, Fleischspießen, wie es sie eben nur auf Madeira gibt.

mundus kocht:

„Espetada Madeirense“
1 kg Rindfleisch aus der Keule, 13 Lorbeerblätter, 50 g grobes Salz, 5 Knoblauchzehen.
Das Fleisch einige Tage vor dem Essen im Kühlschrank lagern.
Das Fleisch in 3 – 4 cm große Stücke schneiden. Die Lorbeerblätter in kleine Stücke zupfen, den Knoblauch ebenfalls zerkleinern und beides mit dem Salz vermischen. Immer etwa 4 Stücke Rindfleisch auf einen Spieß stecken und mit der Hand etwas von dem Lorbeerblatt-Knoblauch-Salz-Gemisch auf das Fleisch drücken. Öl ist nicht notwendig und verfälscht nur den Geschmack.
Den Grill nach Möglichkeit mit echtem Holz anheizen. Sobald die Spieße auf den Grill kommen, müssen sie stetig gedreht werden.
Sobald das Rindfleisch von außen eine leckere Bräune bekommt, können die Spieße wieder vom Grill. Wichtig: Jetzt die Spieße gegen einen festen Gegenstand klopfen, damit das Salz und die Lorbeerblätter vom Fleisch fallen. Danach heißt es nur noch genießen, Soßen sind zu dem Fleisch überflüssig und auf Madeira verpönt. Dazu kann man z. B. selbst gebackenes Süßkartoffelbrot reichen, in Madeira ist es unter dem Namen „Bolo do Caco“ bekannt. (Rezept für 4 Personen)

mundus liest:

„Was hier alles wächst“
Auch wenn man sich nicht für die Botanik interessiert, auf Madeira erwacht schnell das Interesse an den zahllosen Pflanzen und Blüten, die man hier vorfindet Dieser Führer von Susanne Lipps zeigt anschaulich die große Vielzahl der einheimischen und eingeführten Flora.

mundus insider tipp:

„Übernachtung in einer traditionellen Quinta“
Auch wenn es teurer ist: Übernachten Sie doch zumindest für ein oder zwei Nächte in einer der traditionellen Quintas, der zu Hotels umgebauten Landhäuser, die sich überall auf der Insel befinden. Ein besonderes Erlebnis auf der Inseln der Blumen im Atlantik.

 

Reise anfragen 

 

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