Myanmar

mundus informiert über Myanmar:

Lage: In Südostasien mit Zugang zum Golf von Bengalen
Staatsform: Republik
Hauptstadt: Naypyidaw
Regierungsform: Parlamentarische Demokratie
Größe: 676.578 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: ca. 55 Mio. (Stand 2020)
Klima: Monsunklima
Offizielle Amtssprache: Birmanisch
Religionen: über 85% der Bevölkerung sind Buddhisten
Währung: Kyat (MMK)
Zeitzone: UTC+6 Stunden, 30 Minuten

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Myanmar:

  • Die zahlreichen Kulturgüter in Bagan und Mandalay (einige UNESCO-Weltkulturstätten)
  • Die früheren Hauptstadt Rangoon mit zahlreichen Pagoden wie z. B. der Shwedagon-Pagode
  • Begegnung mit dem gelebten Buddhismus
  • Ungewöhnliche Bräuche der mehr als 130 verschiedenen Ethnien in Myanmar
  • Die zahlreichen landschaftlichen Höhepunkte wie z. B. der Inle See
  • Tempelfeste, die das ganze Jahr über erlebt werden können

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Die frühere Hauptstadt Rangoon mit ihren kolonialen Bauten und den viele Pagoden, wobei die Swedagon die bekannteste ist
  • Die Tempelruinen von Bagan
  • Eine Kreuzfahrt auf dem Irrawaddy Fluss von Bagan nach Mandalay
  • Die vielen Besichtigungspunkte in und um Mandalay (Mingun, Inwa, u.a. m.)
  • Die Pindaya Höhlen in der Nähe von Heho
  • Der Inle See mit seinen schwimmenden Gärten und den mit einem Bein rudernden Fischern

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

  • Der Goldene Felsen von Kyaikhtiyo
  • Die alte Mon-Hauptstadt Bago und die frühere Königsstadt Amarapura
  • Die Stadt Salay, früheres religiöses Zentrum
  • Der Mount Popa, der Olymp der burmesischen Götterwelt

Dies sind nur ein paar der wichtigsten Ziele einer Myanmar-Reise.

mundus rät:

Für eine Myanmar-Reise sollte man mindestens 10 bis 12 Tage einplanen, wobei sich die Anreise über Bangkok empfiehlt und hier ein kurzer Stopp vorgesehen werden sollte.
Für eine wirklich umfassende Reise, bei der die meisten oben genannten Besichtigungen und Orte eingeschlossen werden sollen, müssen 15 bis 16 Tage eingeplant werden.

mundus persönlich:

Schon als Kind hat mich ein Foto der Shwedagon Pagode in ihren Bann gezogen. Ich hatte keine Ahnung, wo Burma (so hieß Myanmar damals offiziell noch), aber ich wollte schon damals unbedingt diese goldene Pagode sehen (wobei ich damals auch noch nicht wusste, was eine Pagode ist…).

1989 hatte ich dann die Möglichkeit, Burma zu besuchen. Leider damals nur die Hauptstadt Rangoon, aber ein Kindheitstraum wurde war und ich besuchte – im strömenden Regen – die Shwedagon Pagode. Ein Augenblick, den ich nie vergessen werde und ein absolutes Highlight in meinen vielen Reisen.

Viel hat sich seit 1989 verändert. Burma ist nun Myanmar, Rangoon ist nun Yangoon und nicht mehr Hauptstadt. Diese wurde Nyapyidaw, eine geplante Stadt, die für den Aufbau des Landes steht. Myanmar hat sich entwickelt, sich der Welt und dem Tourismus geöffnet.

Meine letzte Reise – bisher – führte 2018 nach Myanmar und es war schön zu erleben, dass sich die grundlegenden Dinge nicht verändert haben. Die Gastfreundschaft ist unverändert, man wird weiterhin mit offenen Armen empfangen, die gelebte Religiosität der Einwohner hat mich wieder in ihren Bann gezogen.

Ich hatte 2018 die Möglichkeit, die Shwedegon-Pagode während des Mondfestes zu besuchen und konnte die vielen Gläubigen bei ihren Gebeten beobachten. Es ist eine wunderbare Erfahrung, den tiefverwurzelten Glauben im Alltag der Menschen zu erleben. Touristen sind willkommen und werden gern mit einbezogen, was an besonderes Erlebnis ist.

Unverändert und weiterhin unvergleichlich sind die unzähligen Tempel in Bagan und es ist ein wundervolles Erlebnis, diese bei Sonnenaufgang während einer Ballonfahrt zu erkunden. Bei dieser letzten Reise habe ich die Strecke von Bagan nach Mandalay auch zum ersten mal mit dem Schiff zurückgelegt, was ein besonderes Erlebnis ist, denn diese Tour versetzt einen in die Kolonialzeit zurück.

Unvergesslich war ein Tempelfest am Inle See, dass letztendlich aus einer fast unendlichen Bootsprozession bestand, die wir am frühen Morgen beobachten konnten. Faszinierend sind immer die Fischer am Inle See, die – mit einem Bein rudernd – Ihre riesigen Fangkörbe auf dem schmalen Boot balancieren.

Für mich ist Myanmar weiterhin ein Geheimtipp. Ein Land, das erkundet und erlebt werden will und das dem Reisenden unzählige Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen zu bieten hat.

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