Namibia

mundus informiert über Namibia:

Lage: an der Südwestküste afrikanischen Kontinents
Staatsform: Republik
Hauptstadt: Windheok
Regierungsform: Semipräsidiale Demokratie
Größe: 824.116 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: ca. 2,5 Mio. (Stand 2020)
Klima: subtropisch kontinentales Klima
Offizielle Amtssprache: Englisch
Religionen: ca. 87% der Bevölkerung sind Christen, folgen aber unterschiedlichsten Kirchen
Währung: Namibia Dollar (NAD)
Zeitzone: UTC+2 Stunden

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Namibia:

  • Namibia ist das am zweitwenigsten bevölkerte Land der Erde und bietet eine grandiose Weite
  • Unterschiedlichste Regionen bieten ganz unterschiedliche Eindrücke
  • Namibia ist eines der wenige Länder im Langstreckenbereich, das keine/kaum Zeitverschiebung hat.
  • Es bietet ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Auf den Spuren der deutschen Kolonialherren zu wandeln

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Die Tiere. Das bekannteste Tierschutzgebiet ist die Etosha-Pfanne.
  • Swakopmund als wichtigste Stadt mit deutschkolonialer Prägung
  • Die Namib-Wüste, eine der größten der Welt mit Sossusvlei als bekanntester Besichtigungspunkt
  • Twyfelfontain mit den ältesten Felsgravuren Afrikas
  • Begegnungen mit den unterschiedlichen Volksgruppen des Landes

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

    • Das Waterberg Plateau
    • Der Fish River Canyon als einer der größten Canyons Afrikas
    • Das Gebiet der Kalahari
    • Der Caprivi-Zipfel als Verbindung nach Botswana und zu den Victoria-Fällen
    • Der Bereich um Okahandja mit seinen Farmen

Dies sind nur ein paar der wichtigsten Ziele für eine Namibia-Reise.

mundus rät:

Schon wegen der langen Anreise (direkter Flug ca. 10 Stunden) sollte man für eine Reise-Reise nicht weniger als 10 Tage einplanen. Für eine – unserer Meinung nach – idealen Einsteigerreise sind 15 Tage ideal. Auf dieser Tour kann man dann Windhoek, die Kalahari, die Namib, Swakopmunt, die Etoscha-Pfanne und das Waterberg Plateau intensiv erleben.
Dehnt man das Besichtigungsprogramm aus und schließt den Fish River Canyon noch mit ein, sollte man mit drei Wochen planen.
Sehr interessant ist auch eine Tour von Windhoek über die Etoscha-Pfanne und durch den Caprivi-Zipfel bis zum Chobe Nationalpark in Botswana und den Victoria-Fällen. Von dort kann der Rückflug erfolgen.

mundus persönlich:

Als ich zum ersten Mal nach Namibia reiste, wusste ich nicht – das muss ich gestehen – dass Namibia (nach der Mongolei) die zweitwenigsten Einwohnerdichte und somit das am zweitwenigsten besiedelte Land der Erde ist. So war ich von der Weite überwältigt. Hier passiert es wirklich nicht selten, dass man über Stunden fährt, ohne einen anderen Menschen zu treffen. Hotels und Lodgen sind wie kleine Inseln in der unendlichen Weite dieses Landes.

Es ist ein unglaubliches Erlebnis, wenn man aus der Namib Wüste in Richtung Swakopmund fährt und innerhalb von wenigen Kilometern das Thermometer von deutlich über 30° auf sehr deutlich unter 20° fällt. Swakopmund ist die kühlste Stadt des Landes, was sich aus dem Einfluss des Benguela-Stromes ergibt.

Bei meiner letzten Reise hatten wir die Situation, dass Namibia unter einer extremen Dürre litt und es in einigen Regionen seit Jahren nicht geregnet hatte. Für uns Europäer unvorstellbar. Aus dieser Trockenheit hat sich allerdings ein Farbenkontrast ergeben, der ebenfalls unvorstellbar war. Das strahlende Blau des Himmels kontrastierte mit dem Weiß und dem Rot der Wüste und dem Schwarz der seit Jahren abgestorbenen Bäume. Beschreiben kann man das nicht. Man muss es erlebt haben.
Regnet es, verwandelt sich die Landschaft innerhalb von Tagen komplett.

Wer sich für frei-lebende Tiere begeistern kann, der wird in Namibia auf seine Kosten kommen. Klar, es gibt Länder, in denen die Herden größer sind, aber die Ruhe und der Frieden, die sich aus einer Safari ergeben, ist nicht zu erklären. Namibia hat aber noch einen größeren Tierreichtum als andere Länder in Afrika. So findet man in der Nähe von Swakopmund eine der größten Robbenkolonien des Kontinents und in Walvis Bay können tausende von Flamingos beobachtet werden.

Bedenkt man, dass die Felsgravuren in Twyvelfontein ca. 4.000 v. Chr. entstanden sind, wird man ehrfürchtig.

Namibia ist ein Sehnsuchtsort für mich. Die Ruhe, die Weite, die Farben, die Offenheit der Menschen vor Ort, die wunderschönen Lodgen und Hotels, die Kreativität der Menschen und das wirklich extrem gute Essen – für mich immer wieder Gründe für eine Reise dorthin.

Die nächste Reise ist bereits geplant. Sie führt von Kapstadt nach Windhoek.

 

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