Bhutan

mundus informiert über Bhutan:

Lage: In Südasien im Bereich des Himalaya
Staatsform: Erbmonarchie
Hauptstadt: Thimphu
Regierungsform: Konstitutionelle Monarchie
Größe: 38.394 Quadratkilometer
Einwohnerzahl: ca. 750.000 (Stand 2020)
Klima: Im Süden subtropisch bis tropisch, im Norden und den Tälern gemäßigtes Klima
Offizielle Amtssprache: Dzongha
Religionen: ca. 72% der Bevölkerung folgend der tantrischen Form des Mahayana-Buddhismus, ca. 27% der Bevölkerung sind Hinduisten
Währung: Ngultrum (BTN)
Zeitzone: UTC+6 Stunden

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Bhutan:

  • Bhtuan ist das einzige Land, dass den Mahayana-Buddhismus als Staatsreligion hat
  • Bhutan ist das einzige Land, dass „Glück“ als Staatsziel hat
  • Das Land bietet großartige Landschaften
  • Ein direkter Kontakt zum Thema Buddhismus ist in Bhutan so intensiv möglich, wie in keinem anderen Land

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • Die Hauptstadt Thimphu mit dem Königspalast, der großen Markthalle, dem Thimphu-Dzong und dem Changangkha Lhakhan Tempel
  • Die Region Bumthang mit zahlreichen Dzongs
  • Die Region Punakha u. a. mit dem Royal Botanical Nationalpark
  • Das Tigernest

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

  • Das Tal von Phobjikha mit dem Kranichfestival
  • Paro und der Paro-Dzong
  • Eines der zahlreichen Feste im Bumthang Tal (saisonabhängig)
  • Die goldenen Dächer das Thangbi Goemba KlostersDies sind nur ein paar der wichtigsten Ziele für eine Bhutan-Reise

mundus rät:

Schon wegen der relativ komplizierten Anreise (möglich über Indien, Nepal oder – von uns empfohlen – über Bangkok) sollte man für eine Bhutan-Reise nicht weniger als 12 Tage einplanen. Soll der Besuch (verschiedener) Feste mit ins Programm eingeschlossen werden, sind 14 bis 16 Tage zu empfehlen.
Kombinationen sind mit Nepal oder auch mit Indien (Sikkim und Darjeeling) möglich und zu empfehlen.

mundus persönlich:

Schon der Anflug auf Paro, dem internationalen Flughafen Bhutans ist ein Abenteuer. Für startende oder landende Flugzeuge muss die Hauptstraße gesperrt werden, die von der Runway gekreuzt wird. Langsam senkt sich das Flugzeug in das immer enger werdende Tal und wenn man denkt, dass die Maschine bereits aufsetzen müsste, fliegt sie noch einmal eine 90° Kurve. Die Szenerie ist atemberaubend.

Bhutan war für mich eines der ganz großen Reisewünsche. Den Aufenthalt dort werde ich nie vergessen, er hat mich tief bewegt und ich war dem Thema „Buddhismus“ noch niemals so nah. Nur in Bhutan war es möglich, in die Gebetsräume der Klöster zu gelangen und an den Gebeten und Ritualen der Mönche teilzuhaben.

Schon 1998 organisierte ich meine erste Bhutan-Reise. Damals im Rahmen unserer botanischen Studienreisen. Wie jede Gruppe hat auch diese das Tigernest besucht und das faszinierende Bauwerk fotografiert. Tatsächlich sind diese Fotos wahrscheinlich die letzten, die vom „alten“ Tigernest entstanden, denn in der Nacht nach dem Besuch der Gruppe brannte das Weltkulturerbe fast vollständig ab. Es wurde sehr aufwendig und mit einem neuen Weg wiederaufgebaut und erstrahlt heute in neuem Glanz.

Das Tigernest ist sicherlich das bekannteste Wahrzeichen des Landes und der Aufstieg lohnt auf jeden Fall. Aber es gibt in Bhutan noch viel mehr zu entdecken. Das Tal von Phobjikha z.B. das als Überwinterungsplatz für die Kraniche dient und deshalb nicht an das Stromnetz angeschlossen wird, weil die Strommasten die Tiere stören würden.

Das Paro-Fest ist das wohl bekannteste der Feste in Bhutan, meiner Meinung nach aber nicht das schönste, weil es recht überlaufen ist. Im Bereich um Bumthang gibt es zahlreiche, kleinere Feste, die man heute noch besuchen kann und ggf. der einzige Europäer ist. Man wird in die Zeremonie mit eingeschlossen und erlebt den wirklich intensiven Kontakt mit den Menschen, dem Glauben, der Kultur und dies ist nicht zu beschreiben.

Bhutan regelt die Besucherzahl über einen täglichen Mindestbetrag, den jeder Tourist zahlen muss. So ist eine Bhutan-Reise immer relativ preisintensiv. Dies bedingt aber auch, dass nur diejenigen nach Bhutan reisen, die das Land auch wirklich erleben wollen – und das ist gut so. So wird der Tourismus das Land, das Glück als Staatsziel hat, hoffentlich nicht negativ beeinflussen, sondern als positiv unterstützen, so wie Bhutan jeden positiv beeinflusst, der es einmal besucht hat.

 

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