Russland

mundus informiert über Russland:

Lage: erstreckt sich von Europa bis an das Bering- und das Ochotskische Meer. Russland ist das flächenmäßig größte Land der Erde
Staatsform: Föderale Republik
Hauptstadt: Moskau
Regierungsform: semipräsidiales System
Größe: 17.075.440 Quadratkilometer 
Einwohnerzahl: ca. 145 Mio. (Stand 2020)
Klima: der größte Teil des Landes hat kontinentales Klima
Offizielle Amtssprache: Russisch
Religionen: bestimmend ist die russische-orthodoxe Kirche, die zunehmend an Einfluss gewinnt
Währung: Rubel (RUB)
Zeitzone: UTC+2 bis UTC+12 Stunden

Die meisten von mundus Reisen veranstalteten Reisen führen in die europäischen Teil Russlands. Hier liegt der Schwerpunkt klar auf den Städten Moskau und St. Petersburg, wobei der Goldene Ring sehr häufig in die Planung mit einbezogen wird.

mundus nennt Gründe für eine Reise nach Russland:

  • Bewegte und wechselhafte Geschichte
  • Reiche kulturelle Vergangenheit
  • Kennenlernen des modernen Russlands
  • Die weißen Nächte in St. Petersburg im Juni, aber auch St. Petersburg im Winter

 

mundus weiss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

  • In Moskau: Roter Platz und Kreml, Basilius-Kathedrale und das Kaufhaus Gum
  • In St. Petersburg: Peter und Paul Festung, Eremitage und die Isaak-Kathedrale, Russisches Museum und die Auferstehung (Blut) Kirche
  • Die Schlösser Oranienbaum, Peterhof, Zarkoje Selo, Pawlosk und Gatschina

mundus kennt und empfiehlt darüber hinaus:

  • Kanalfahrt in St. Petersburg
  • Goldener Ring

mundus rät:

Für eine Moskau/St. Petersburg-Reise sollte man mindestens 7 Tage einplanen. Besser sind 10, wenn man den Goldenen Ring Städte ebenfalls einschließen will. Für eine Tour nur nach St. Petersburg als Städtereise sollte man ca. 4-6 Tage planen, eine Städtereise nur nach Moskau sollte mit 3-5 Tage angesetzt werden.

mundus persönlicher Favorit:

„Admiralität und der Newskij Prospekt“
Der Newski ist eine der drei Magistralen, die bei der Admiralität, dem Zentrum der Stadt, beginnen und in die Außenbezirke führen. Die Admiralität ist die ehemalige Werft Peter des Großen. Dass nicht das Schloss, sondern die Werft zentraler Punkt der auf dem Reißbrett entworfenen Stadt wurden, hatte Symbolgehalt: nach dem Willen Peter des Großen sollte St. Petersburg aus Russland eine Seemacht machen. So laufen alle Hauptstraßen der Stadt auf die 72 Meter hohe Turmspitze der Admiralität zu, in der heute eine Marineschule untergebracht ist. Die Wetterfahne der goldenen Turmnadel trägt das Symbol der Stadt: die Karavelle, ein Kriegsschiff des 19. Jahrhunderts.
„Kaum betrittst Du den Newski, riecht’s auch schon nach Bummeln“, schrieb der russische Schriftsteller Gogol. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Newski Prospekt – von den Petersburgern kurz „Newski“ genannt – zu einer der mondänsten und berühmtesten Flanierstraßen der Welt. Heute ist der 4,5 km lange und manchmal mehr als 60 m breite Boulevard nicht nur Hauptstraße und Einkaufsmeile, sondern vor allem auch wichtige Treffpunkt der Petersburger.

mundus erkundet:

Die „Peter-Pauls-Festung“ wurde 1703 von Zar Peter dem Großen unweit der schwedischen Festung Nyen errichtet, nachdem er im Nordischen Krieg den Schweden den strategisch günstigen Meerzugang am Finnischen Meerbusen abgerungen hatte. Im Zentrum der Anlage steht die Kathedrale mit den Grabmälern von russischen Zaren: von Peter dem Großen (1725) bis Nikolai der II Die für russische Sakralbauten ungewöhnliche Hallenkirche wird von einem 122 m hohen Glockenturm flankiert, das Wahrzeichen von St. Petersburg.

Aber auch das „Pawlowsk-Schloß“
Die Zarenfamilie ließ hier 1782 gleichfalls einen Palast aus Stein errichten – als neuer Baustil zu den bisher üblichen Holzbauten – nach dem Entwurf eines römischen Landhauses. Schon bald erwies sich die Sommerresidenz der Zarenfamilie als zu klein, Galerien und Seitenflügel ergänzten die zwei halbkreisförmigen Trakte. Sie besichtigen die Paraderäume und Privatgemächer der Zarenfamilie. Ein Spaziergang im ausgedehnten Landschaftspark. Der Park wurde von Cameron an den Ufern des Flusses Slawjanka geplant und stellt eine Kombination französischer, italienischer und englischer Stile dar.

mundus geht aus:

„Restaurant „Literaturcafé“
Ein historisch bedeutendes Restaurant am Newski-Prospekt , das von berühmten Schriftstellern der russischen Literatur, darunter Alexander Puschkin und Fjodor Dostoewskij und ihren Freunden im 19. Jahrhundert besucht wurde. Das Restaurant ist im Salon-Stil eingerichtet. Schwere Gardinen an den Fenstern, grüne Lampenschirme und Gravuren mit historischen Ansichten von St. Petersburg geben dem Restaurant einen nostalgischen Charme und lassen den Trubel vom modernen St. Petersburg vergessen. Küche: eine Kombination aus traditionellen russischen Gerichten und europäischer Küche. Gekocht wird nach Rezepten aus dem 19. Jahrhundert.

mundus kocht:

„Soljanka“ 
75 g Speck, 1 Zwiebel, 50g Schinken, 50 g Salami, 100 g geräucherte Würstchen, 1 rote Paprika, 1 Karotte, 4 eingelegte Gurken, 50 g Tomatenmark, 30 g Paprikamark, 0,25 l Gewürzgurkenwasser, 1 l Rinderbrühe, 100 g Sauerkraut, 1 EL Kapern, 1 Knoblauchzehe, 1 Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer
Speck, Zwiebeln, Schinken, Salami, Würstchen schneiden und goldbraun braten.Rote Paprika, Karotte, eingelegte Gurken, Tomatenmark und Paprikamark hinzufügen. Mit Gurkenwasser und Rinderbrühe aufgießen. Sauerkraut, Kapern, Knoblauch, Pfeffer, Salz, Lorbeerblatt dazugeben und ca. 20 Minuten bei schwacher Hitze kochen. Mit saurer Sahne, einer Scheibe Zitrone und Petersilie dekorieren. (für 4 Personen)

mundus liest:

„Krieg und Frieden“
Es ist ein Klassiker von Leo Tolstoi , aber um Russland zu verstehen, ist es eines der ganz großen Werke.

mundus insider tipp:

„Jusupow-Palast in St. Petersburg“
Der Palast liegt am Fluss Moika und ist einer der vier Paläste St. Petersburg, die Felix Jusupow gehörten, von dem es hieß, er sei fast so reich wie der Zar selbst.
Das Bauwerk ist nicht nur bekannt als wunderschönes Beispiel klassischer Baukunst des 18. Jahrhunderts, sondern auch weltberühmt als Ermordungsort von Grigorij Rasputin, dem Vertrauten der Zarenfamilie. Dieser wurde 1916 unter der Führung des Hausherren Jusupow auf mysteriöse Weise ermordet, da die Verschwörer in ihm eine Bedrohung für die Zukunft Russlands sahen.
Zu den Schätzen des Palastes zählen unter anderem Arbeiten von Rembrandt und Rubens, französische Wandteppiche und Porzellan, Venezianische Spiegel und Holzschnitzereien. .
Genießen Sie ein Konzert im Jusupow-Theater, der eine erstaunlich genaue, kleine Kopie des Mariinskij-Theaters ist.

 

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